FLiP - Financial Life Park ERSTE GROUP

Am 28. Oktober 2016 eröffnete der Erste Financial Life Park am Erste Campus in Wien. Das „FLiP“ ist eine weltweit einzigartige, unabhängige Einrichtung mit dem Ziel, die finanziellen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Erwachsene sind natürlich auch eingeladen, ihr Wissen auszubauen. Den Kern der Wissensvermittlung bildet eine interaktive 120-minütige Tour auf einer 1.500m2 großen Ausstellungsfläche, bei der den Besucherinnen und Besuchern das Finanzwesen sowie die volkswirtschaftlichen Aufgaben einer Bank erklärt werden.

fourcon war in diesem Projekt vor allem im Bereich der Basiskonzeption hauptverantwortlich aktiv: 

  • Best Practise Research
  • Zielgruppenanalyse
  • Content: Entwicklung von Themenclustern, Stationen und Themeninseln
  • Dramaturgischer Ansatz
  • Vermittlung/Didaktik
  • Erste Szenografische Ansätze

Grafiken © Markus Reuter

Das FLiP richtet sein Angebot an drei Zielgruppen: Für Kinder von zehn bis 13 Jahren, Jugendliche von 14 bis 17 Jahren und junge Erwachsene ab 17 Jahren gibt es Touren in drei Schwierigkeitsklassen. Darüber hinaus wendet sich das FLiP auch an Familien. Die Art der Wissensvermittlung im FLiP ist weltweit einzigartig durch die Kombination multimedialer, digitaler und persönlicher Vermittlung. Jede Besucherin und jeder Besucher erhält ein sogenanntes „Wallet“, ein speziell konfiguriertes Tablet, das interaktiv durch die verschiedenen Stationen führt. Jede Tour wird von einer Wissensvermittlerin oder einem Wissensvermittler geleitet. Dazu kommen neben drei hauptberuflichen Vermittlerinnen und Vermittlern auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erste Bank zum Einsatz, die ihre Tätigkeit im FLiP ehrenamtlich ausüben.

Quelle: Presseinformation
www.financiallifepark.at

© Lupi Spuma
© Lupi Spuma
© Lupi Spuma
© Lupi Spuma

Die Projektentwicklung erfolgte in enger Kooperation mit Erste Group Bank AG, Partnern und relevanten Projektumwelten:

  • Wissenschaftern und Experten
  • Architekten
  • Ausstellungsdesignern und Medientechnikern

Auftraggeber: collettiva gmbh/ERSTE Group Bank AG
Support by: Christian Rapp, Nadia Rapp-Wimberger (Rapp&Wimberger Kultur- und Medienprojekte)

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ZEITGESCHICHTEAUSSTELLUNG 1938 – 1945, VOESTALPINE

voestalpine, Linz
fourcon/Matthias Beitl und Norbert Bacher: wissenschaftlicher Beirat, Beratung: Content, Dramaturgie, Inszenierung

Mit der „Zeitgeschichteausstellung 1938 – 1945“ erinnert die voestalpine an die NS-Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter der Reichswerke Hermann Göring in Linz. 

Fourcon gestaltete eine Reihe von workshops zu den Bereichen Content, Dramaturgie und Inszenierung. Im Kern standen dabei feedbacks und inputs zum laufenden Entwicklungsprozess der Ausstellung.

Begehbare Hängeobjekte/Hörstationen
Begehbare Hängeobjekte/Hörstationen
Räumliche Konzeption
Räumliche Konzeption

Fotos:  © voestalpine Stahlwelt GmbH
Mehr Informationen zur Ausstellung: http://www.voestalpine.com/zeitgeschichte

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FeRRUM - welt des eisens / 2002 - 2006

Ybbsitz, Niederösterreich
fourcon/Norbert Bacher: leitender Kurator, Content

Themeninsel LABORATORIUM
Themeninsel LABORATORIUM
Geschichte des Eisens
Geschichte des Eisens
Themeninsel SCHMIEDEWELTEN
Themeninsel SCHMIEDEWELTEN

Das Team Norbert Bacher (kuratorische Leitung, Content) > Markus Reuter (Content, Museumsgestaltung > Wofgang Hochmeister (Architektur) entwickelte dieses kultur-touristische Projekt von der inhaltlichen Konzeption über die szenografische Gestaltung bis zur architektonischen Lösung aus einem Guss, als organisches, schlüsselfertiges Package. In Abhängigkeit vom Auftrag  strukturiert in Phasenmodelle (Konzeptentwicklung, Wirtschaftlichkeitsprüfung, Detailplanung, Umsetzung) und Bereiche (Content, Szenografie, Architektur) gegliedert.

CONTENT (Norbert Bacher, Markus Reuter)

Zielvorgabe für die Projektentwicklung von FeRRUM war es, einer Vielfalt von Interessen gerecht zu werden:

Erfüllung des Bildungsauftrages, Stärkung der regionalen Identität, attraktive und zeitgemäße Themenpräsentation mit dem Ziel ein breitenwirksames touristisches Zentrum zum Thema Eisen & Metall, sowie eine Plattform für Experten (Schmiedezentrum) zu schaffen. 

Aus einer Fülle von Ideen wurden schlussendlich Themenbereiche zur Regionalgeschichte, Weltgeschichte von den frühesten Eisenkulturen bis zur Raumfahrt, Mythologie, Technologie, Kunstgeschichte und Alltagskultur, in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern ausgearbeitet.

Vorschläge für zukünftige Begleitmaßnahmen – Sonderausstellungen, zyklische Veranstaltungen, Festivals, bis zu Produktideen für den Shop – entstanden ebenso während dieser Phase. 

MUSEUMSGESTALTUNG (Markus Reuter)

Im Dachgeschoß des Hauses bilden neun multimediale Themeninseln, vielfältig und opulent inszeniert, den Kern des Museums. Verteilt auf mehreren Ebenen, sind sie so in den barocken Dachstuhl integriert, dass dessen einzigartiger Charakter erhalten bleibt.

Die einzelnen Stationen orientieren sich in ihrer Gestaltungsaussage am jeweiligen Thema, entsprechen dabei der inhaltlichen Vielfalt und unterstützen die generelle Absicht nicht nur zu informieren sondern auch zu erstaunen.

Die Umsetzung der Lokal- bzw. Regionalgeschichte im Obergeschoß folgt, kontrastierend dazu, einem eher ruhigeren Gestaltungsansatz und ist mit einer Vielzahl von ausgestellten Objekten, Bildern und erläuternden Texten einer eher klassisch museologischen Präsentationen verpflichtet.

 

ARCHITEKTUR (Wolfgang Hochmeister)

Eine behutsame, denkmalschutzgerechte Adaption des 300 Jahre alten „Haus Kremayr“ mit den Notwendigkeiten und der Sprache einer zeitgemäßen Architektur zu verbinden, war die Herausforderung für den Architekten.

Die Implantierung einer modernen Haustechnik, die Lösung komplexer statischer Probleme, vor allem hinsichtlich der neuen Nutzung im Dachstuhl und die Einrichtung notwendiger Museums-Infrastruktur (Shop, Infopoint, Gastronomie, Küche,...) standen im Zentrum der Planung.

Die inneren Strukturen wurden weitestgehend belassen. Wo nötig, wurden zeichenhafte Eingriffe gesetzt, so im Eingangsbereich mit einem abgesetzten Kubus aus Stahl und Glas, oder im neu erbauten, lichtdurchfluteten Stiegenhaus an der Rückseite des Gebäudes. Herzstück des Museums ist der Dachstuhl, in den mehrere Ebenen eingezogen wurden, die wie eine Bühne der facettenreichen Inszenierung des Ausstellungsthemas dienen. In der dichten Atmosphäre des Dachraumes bewegen sich nun die Besucherinnen und Besucher über Rampen und Stiegen entlang der Ausstellung.

Auftraggeber: Marktgemeinde Ybbsitz
Leitender Kurator/Content: Norbert Bacher/fourcon
Museumsgestaltung/Content: Markus Reuter, Designer
Architektur: Wolfgang Hochmeister
Hands On Stationen: Christopher Boyle, Madeleine Gentinetta
KuratorInnen: Mag. Birgit Hadler, Mag. Brigitte Rauter, Mag. Dr. Markus Jeitler, Mag. Ulrike Preuler, Mag. Brigitte Marsteurer 

Fotos: U. Hauenfeld/ARTEX, Markus Reuter

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